|
Die kurz nach 1250 von den Freiherren von Bechburg erbaute Burg
wechselte in der Folge mehrmals die Besitzer. Unter ihnen finden
wir die Grafen von Froburg, von Nidau, von Thierstein, von Kiburg
und von Buchegg. Konrad von Laufen verkaufte Burg und Herrschaft
1415 an Bern, das noch im gleichen Jahre die Stadt Solothurn als
Mitbesitzerin einsetzte, wohl zum Dank für die Mithilfe bei
der Eroberung des Aargaus. 1463 gelangte Solothurn in den Alleinbesitz
und errichtete hier einen bevorzugten Landvogteisitz.
Bevorzugt wohl deshalb, weil die zentrale Lage im danach sich allmählich
bildenden „Kanton“ schon damals eine eminent wichtige
Rolle zu spielen begann.
|
 |