An Spitzentagen bis zu 1500 Besucher

Die Hälfte «Im Schatten der Burg – Leben vor 500 Jahren» ist um, wobei wettermässig der Hochsommer in eine Art Frühherbst umschlug. Kurt Zimmerli, Präsident der Stiftung NeuBechburg und OK-Präsident von «Leben vor 500 Jahren», blickt zufrieden auf die erste Hälfte zurück und gibt sich zuversichtlich, was die zweite Halbzeit betrifft.

Kurt Zimmerli vor Neu-Bechburg

 

Zum Beginn des Sommerevents herrschte tolles Sommerwetter bis zu 30 Grad, und nach zögerlichem Beginn am Montag der ersten Woche stiegen ab Dienstag die Besucherzahlen stark an. «Dabei haben sich unsere Erwartungen mit rund 400 bis 500 Besuchern pro Tag bereits bis Donnerstag mehr als erfüllt», resümiert OK-Präsident Kurt Zimmerli die ersten anderthalb Wochen. «An schönen Sommertagen waren über 800 Besucher auf dem Schloss, und am Samstag zum Mittelalter-Markt waren es gar 1500 Besucher.»

Die zweite Woche startete unter deutlich kühleren Wetterbedingungen. Trotzdem war laut Zimmerli der Besucherstrom «konstant zufriedenstellend». Insbesondere der Publikumsevent «Die Medizin im Mittelalter» sei – auch besuchermässig – ein weiterer Höhepunkt gewesen. Trotz der kühleren Bedingungen hätten über 1200 Besucher den Weg auf das Schloss gefunden.

Inzwischen hätte man auch die Lenkung des Besucherstroms in den Griff bekommen. Zimmerli weiter: «Bis heute habe ich aus dem Dorf keinerlei Hinweise erhalten, dass es zu Problemen gekommen wäre. Zur Entlastung des Shuttle-Busses haben wir mit dem Ortsbus insofern eine Lösung gefunden, als dieser die Besucher gratis zum Schloss befördert. Was zu einer wesentlichen Beruhigung geführt habe, da die Leute nun auch mit dem Ortsbus hochkommen. Am Samstag mussten wir anlässlich des Mittelalter-Marktes die SchlossStrasse sperren, weil zu viele Besucher mit dem Auto vor das Schloss fahren wollten. Wir haben in der Folge – und werden auch künftig – die Schloss-Strasse für Besucher des Schlosses sperren.»

Mittelalter-Markt auf Neu-Bechburg

 

Was die Gastronomie betrifft, konnte der Ansturm mehrheitlich im Lindengarten abgewickelt werden, zumal sich bestätigte, dass die Besucher tropfenweise einkehren und auch wieder gehen. So musste der Kräutergarten lediglich an den Grossevents geöffnet werden. Die Möglichkeit, in den Kräutergarten ausweichen zu können, hat sich jedoch vollumfänglich bewährt. Er wird auch weiterhin offengehalten.

Kurt Zimmerli freut sich auf die weiteren Höhepunkte. So werde am Freitag das Speed Talking mit den Moderatoren und Darstellern der Sommerevents von SRF viele Besucher anziehen. Am Sonntag folgt ein weiteres Schloss-Zmorge samt Kutschenfahrten auf das Schloss. Man sei auf diese Momente vorbereitet und freue sich, noch viele Besucher, unterdessen aus der ganzen Schweiz, begrüssen zu dürfen.

Zimmerli möchte der ganzen Truppe ein Kränzchen winden. «Wir waren bereits bis an die Grenzen gefordert und wir haben dies spielerisch gemeistert. Wir haben die Grenzen kennen gelernt. Wir haben aber auch festgestellt, dass mit gutem Wille und Freude an der Arbeit viel erreicht werden kann. Ich habe vorwiegend fröhliche Gesichter angetroffen. Die wenigen Kritiken nehmen wir ernst und versuchen diese zu verstehen und wenn notwendig zu verbessern. Unser Motto heisst, wir halten durch bis zum letzten Tag. Wir bleiben am Ball und möchten den Event mit dem eingeschlagenen Elan durchziehen.»