Rundgang  

 

Alle Darstellungen der Bechburg (hauptsächlich "Stiche") die vor 1812 entstanden, zeigen die Burg durchgehend überbaut vom West- bis zum Ostturm. Die etwa 80 m lange und nur 20 m breite Felsrippe ist somit zu einer strategischen, praktisch uneinnehmbaren Festung ausgebaut worden. Vielleicht dienten als Vorbild aus früheren Zeiten die keltischen Höhen- oder Fliehburgen, wie sie aus einem heute noch aus-zumachenden Beispiel auf der nur zwei Gemei-nden östlich von Oensingen liegenden "Ramelen" vorhanden ist.

Die Mittel der Helvetier waren damals bedeutend einfacher. An Stelle des Ost- und Westturmes der Bechburg verhinderte auf "Ramelen" je ein Wall, verstärkt mit einer Palisadenfront aus Baum-stämmen, den Zugang zu dem überbauten recht-eckigen Felsenplatz. Das Konzept der beiden Verteidigungsanlagen ist jedoch identisch.

 
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